Berufsschule für
Rechts- und Verwaltungsberufe

INFORMATIONEN FÜR SCHÜLER/-INNEN, AUSBILDUNGSBETRIEBE UND ELTERN 

Dieses Informationsblatt einschließlich der Hausordnung wurde im Einklang mit den Bestimmungen der Berufsschulordnung (BSO) und unter Mitwirkung der Schülermitverantwortung (SMV) erstellt. Sie gilt für alle Schüler/-innen und schulfremden Personen, die als Gäste im Schulhaus anwesend sind.

Die Berufsschule verpflichtet sich mit ihrem Leitbild, eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit zu leisten. Damit die Schüler/-innen das Bildungsziel der Berufsschule erreichen, bedarf es der Einhaltung bestimmter Regeln sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schule, Ausbildungsbetrieb  und Elternhaus.

1.  Teilnahme am Unterricht

Die Schulpflicht dauert 12 Jahre, 9 Jahre Mittelschulpflicht und in der Regel 3 Jahre Berufsschulpflicht. Personen, die nicht mehr berufsschulpflichtig sind, sich aber in Berufsausbildung befinden, sind zum Besuch der Berufsschule berechtigt. Alle Schüler/-innen und Gasthörer/-innen sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und die Unterrichtszeiten einzuhalten.

Kann ein/e Schüler/-in wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen, muss sie/er sich schriftlich entschuldigen. Volljährige Schüler/-innen entschuldigen sich selbst, nichtvolljährige werden von den Erziehungsberechtigten oder Ausbildern/-innen entschuldigt. Nach § 20 BayScho muss bei einer Erkrankung von mehr als zwei Tagen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) beigefügt werden.

Besuche beim Arzt sind, außer bei akuter Erkrankung, während der Unterrichtszeit nicht möglich. Bei akuter Erkrankung darf die Schule nur mit Genehmigung der Lehrkraft (Formblatt „Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht wegen Arztbesuches“) verlassen werden.

Schüler/-innen können nur in dringenden Ausnahmefällen auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag beurlaubt werden. Keine dringenden Ausnahmefälle sind grundsätzlich die Einbringung des Erholungsurlaubs, dringende betriebliche Arbeiten und die Teilnahme an überbetrieblichen oder an besonderen betrieblichen Ausbildungsmaßnahmen, die von der Prüfungsordnung nicht vorgesehen sind. Der durch Abwesenheit vom Unterricht versäumte Unterrichtsstoff ist unverzüglich nachzuarbeiten.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig am Unterricht nicht teilnimmt, kann mit einer Geldbuße belegt werden (Art. 119 BayEUG). Das Gleiche gilt für Erziehungsberechtigte und Ausbildende, die vorsätzlich ihre Verpflichtung aus Art. 35 BayEUG nicht erfüllen.

 

2.  Informationspflicht der Schüler/-innen

Die Schüler/-innen informieren ihre Ausbildungsbetriebe über ihren Stundenplan, über Stundenplanänderungen (insbesondere über ausgefallene Unterrichtsstunden) sowie über wichtige Ereignisse an der Schule. Darüber hinaus ist die Schule bei Änderung von persönlichen Daten, z.B. Wohnsitzwechsel, zu benachrichtigen.

 

3.  Leistungsnachweise

Bei angekündigten Leistungserhebungen muss als ausreichende Entschuldigung am nächsten Schultag eine ärztliche „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ (AU) vorgelegt werden. Versäumnis ohne ausreichende Entschuldigung: Note 6. Mit ausreichender Entschuldigung bei Schulaufgaben: Der/die Schüler/-in erhält von der jeweiligen Lehrkraft einen Nachtermin. Kann wegen Abwesenheit keine Zeugnisnote gebildet werden, enthält das Zeugnis die Bemerkung „Entfällt mangels Leistungsnachweises“. Eine Ersatzprüfung wegen versäumter Schulaufgaben kann nur in Härtefällen unter Vorlage eines schulärztlichen Attests bei der Schulleitung beantragt werden.

 

Bitte beachten Sie:
Bei den Ausbildungsberufen Rechtsanwalts-, Patentanwalts- und Notarfachangestellten gilt folgende Regelung der Notenübernahme:


 

 

4.  Religions- und Ethikunterricht

Der Religionsunterricht ist für die bekenntnisangehörigen Schüler/-innen Pflichtfach. Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, ihre Kinder vom Religionsunterricht abzumelden. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres steht dieses Recht den Schülern/-innen selbst zu. Die Abmeldung bedarf der Schriftform. Sie muss spätestens in der dritten Unterrichtswoche, bei Blockklassen zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche erfolgen und gilt jeweils für das laufende Schuljahr. Schüler/-innen, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, müssen den Ethikunterricht besuchen.

 

5.  Auswärtige Schüler/-innen

Der große Schulsprengel (Oberbayern) führt für Schüler/-innen, die eine weite Anreise haben, zu erheblichen Belastungen, die die Schule nur in Ausnahmefällen mindern kann. Eine Abwesenheit von der Wohnung zwischen 05.30 Uhr und 19.00 Uhr ist für die Schüler/-innen zumutbar. Erst wenn diese Zeiten unter- bzw. überschritten würden, kann ein verspätetes Eintreffen zum Unterricht oder ein vorzeitiges Verlassen des Unterrichts oder beides akzeptiert werden. Betroffene Schüler/-innen stellen in der ersten Unterrichtswoche des Schuljahres bei der Klassenleitung einen Antrag.

 

6.  Schüler/-innenmitverantwortung (SMV)

„Im Rahmen der Schülermitverantwortung soll allen Schülern die Möglichkeit gegeben werden, Leben und Unterricht ihrer Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mitzugestalten. Die Schüler werden dabei vom Schulleiter, von den Lehrern und den Erziehungsberechtigten unterstützt. Zu den Aufgaben der Schülermitverantwortung gehören insbesondere die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, die Übernahme von Ordnungsaufgaben, die Wahrnehmung schulischer Interessen der Schüler und die Mithilfe bei der Lösung von Konfliktfällen.“ (Art. 62 BayEUG)

 

HAUSORDNUNG

 

Nur ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten aller Beteiligten (Lehrer/-innen, Schüler/-innen, Verwaltungspersonal, Gäste) mit gegenseitiger Wertschätzung gewährleistet den reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs.

Als Ausdruck der Höflichkeit und gegenseitigen Achtung grüßen sich Schüler/-innen und Lehrkräfte beim ersten Begegnen.

 

1.    Organisation des Unterrichts

Das Schulgebäude ist von 7:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Schüler/-innen sollen 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn im Klassenzimmer sein. Wenn 10 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunden noch keine Lehrkraft erschienen ist, hat der/die Klassensprecher/-in oder sein/seine Vertreter/-in dies dem Direktorat zu melden.

2.    Ordnung

Alle Schulangehörigen sind angehalten, das Schulhaus sauber zu halten. Die Klassenleiter/
-innen organisieren Dienste für Ordnung und Sauberkeit in den Unterrichtsräumen. Für mutwillige Beschädigungen muss voller Ersatz geleistet werden.

Nach der letzten Unterrichtsstunde sind

— die Tafeln gründlich zu reinigen

— die Fenster zu schließen

— der Sonnenschutz hochzufahren

— die PCs auszuschalten

— leere Flaschen zur Flaschenrückgabe zu bringen

— grobe Verunreinigungen zu beseitigen und die Stühle auf die Tische zu stellen.


3.    Anwesenheit im Schulgebäude

Schüler/-innen dürfen das Schulgebäude nur in der Mittagspause und in Zwischenstunden verlassen. In diesen Zeiten besteht keine Aufsichtspflicht und Unfallhaftung der Lehrkräfte. Ein unnötiger Aufenthalt auf den Gängen während der Unterrichtszeit ist unbedingt zu vermeiden.

4.    Sicherheit und Gesundheit

Im Rahmen unseres Sicherheitskonzeptes müssen sich schulfremde Personen unverzüglich im Sekretariat anmelden. Sollten Sie verdächtige Personen bemerken oder von einer fremden Person angesprochen werden, prägen Sie sich bitte Personenmerkmale ein und melden diese der nächsten Lehrkraft. Für weitere Fragen zum Sicherheitskonzept steht Ihnen die Klassenleitung zur Verfügung.

  • Das Mitbringen gefährlicher Gegenstände,
  • jede Anwendung von Gewalt gegen Personen und Sachen,
  • der Konsum von Alkohol, Drogen oder sonstiger Genussmittel sind untersagt.

5.    Das Rauchen (einschl. E-Zigaretten) im Haus und auf dem Schulgelände ist untersagt.

Dazu gehören auch der überdachte Eingangsbereich und die überdachte Treppe zum Südausgang. Rauchen am Haupteingang ist nur außerhalb der gelben Markierung möglich. Dass die Zigarettenkippen in den Aschern entsorgt werden, versteht sich von selbst.

6.    Sexuelles Selbstbestimmungsrecht

Die Rechte und Pflichten bei sexueller Belästigung gegenüber Schülerinnen und Schüler sind in der „Handreichung zum Vorgehen bei Fällen der Verletzung des sexuellen Selbstbestimmungsrechts von Schülerinnen und Schülern“ festgelegt. Nehmen Sie bitte davon Kenntnis. Sie finden in jedem Klassenzimmer ein Exemplar.

 7.  Erste Hilfe, Unfälle 

Der Erste-Hilfe-Kasten befindet sich im Erste-Hilfe-Raum (Z 1.01). Ein Unfall in der Schule oder auf dem Schulweg ist sofort dem/der Klassenleiter/-in oder einer anderen Lehrkraft zu melden. Das Formular „Unfallanzeige“ erhalten Sie im Sekretariat.

Für Unfälle finden Sie weitere Hinweise im Notfallplan im Klassenzimmer.

8. Mensa

Den Schulangehörigen steht die Mensa im Erdgeschoss zur Verfügung. Auch in der Mensa herrscht striktes Rauchverbot.

9. Umweltschutz

Alle am Schulleben Beteiligten unterstützen die Belange des Umweltschutzes durch geeignete Maßnahmen und achten auf sparsamen Energieverbrauch. Papier ist von den sonstigen Abfällen getrennt in den blauen Behältern zu entsorgen.

10. Haftung

Alle Benutzer des Schulgeländes sind verpflichtet, auf ihr Eigentum zu achten.

Für Garderobe, Wertsachen und dergleichen wird vom Schulträger keine Haftung übernommen.

11. Feueralarm

Im Falle eines Feueralarms wird das Schulgebäude – grundsätzlich klassenweise unter Aufsicht der Lehrer/-innen – auf den für die einzelnen Räume vorgeschriebenen Fluchtwegen verlassen. Aufzüge dürfen nicht benutzt werden. Jeder/jede Lehrer/-in überzeugt sich beim Verlassen des Schulraumes, dass niemand zurückgeblieben ist und dass sich niemand mehr auf den Toiletten befindet. Türen und Fenster sind zu schließen. Die Klassen bleiben nach der Räumung des Schulhauses an den Sammelstellen in der Verantwortung der Lehrkräfte, die anhand der Klassentagebücher die Vollzähligkeit feststellen.

(Weitere Hinweise siehe Notfallplan im Brandfall im Klassenzimmer)

12. Smartphones und Mobiltelefone

Während der Unterrichtszeit dürfen Smartphones und Mobiltelefone nicht benutzt werden und sind stummgeschaltet in den Taschen neben den Schultischen zu verstauen. Bei Zuwiderhandlungen wird das Smartphone/Mobiltelefon abgenommen. Während der Leistungsnachweise müssen Smartphones/Mobiltelefone ausgeschaltet sein und bei der jeweiligen Lehrkraft auf deren Anweisung abgegeben werden. Das Bereitstellen eines Smartphones/Mobiltelefons während eines Leistungsnachweises stellt lt. Kultusministerium einen Unterschleif dar.

13. Fundsachen

Fundsachen sind beim Hausmeister (U 1.03) oder im Sekretariat (Z 1.04) abzugeben.

14. Tiefgarage

Das Parken in der Tiefgarage ist laut Anweisung des Referats für Bildung und Sport für Schülerinnen und Schüler leider nicht möglich. Eine Ausnahme besteht nur bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises.

 

München, September 2017

 

Claudia Wetteskind

Schulleiterin

Städtische Berufsschule für
Rechts- und Verwaltungsberufe

Astrid-Lindgren-Str. 1
81829 München

Tel.: 089 233-41750
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